EU-Richtlinie EU-Richtlinie »2003/10/EG« Konsequenzen für den LärmschutzBis spätestens zum 15. Februar 2006 muss die verschärfte »Richtlinie 2003/10/EG« in nationales Recht umgesetzt werden. Diese beinhaltet das Herabsetzen der Auslösewerte, die zum Durchführen von Präventionsmaßnahmen verpflichten von 90dB(A) auf 85dB(A) (oberer Auslösewert) und von 85dB(A) auf 80dB(A) (unterer Auslösewert). Eine Lärmbereichskennzeichnung ist dann ab 85dB(A) (bisher 90dB(A)) gefordert, bereits ab 80dB(A) - statt früher 85dB(A) - sind dem Arbeitnehmer Gehörschutzmittel zur Verfügung zu stellen. Deren Benutzung ist ab 85dB(A) vorgeschrieben.
Dies hat weit reichende Konsequenzen: »Auch Betriebe, deren Lärmpegel bisher als unbedenklich galt, sind zur Durchführung präventiver Maßnahmen zur Vermeidung gesundheitlicher Schäden verpflichtet. Dadurch ist eine ganz neue Gattung an Lärmarbeitsplätzen entstanden«, meint Rüdiger Krause, selbstständiger Hörgeräteakustiker mit mehreren Geschäften und leitender Manager bei sonus, dem führenden Hersteller individuellen Gehörschutzes in Deutschland. Hier herrscht ein gewaltiges Informationsdefizit, das es künftig verstärkt aufzuholen gilt. »Gerade bei Werten um 85dB(A) ist die Akzeptanz von Gehörschützern noch gering, weil dieser Lärm nicht als besonders schmerzhaft empfunden wird. Da er trotzdem zu irreversiblen Schäden führt, ist eine breite Aufklärung nötig«, so Rüdiger Krause. Eine erhöhte Akzeptanz von Gehörschützern lässt sich vor allem aber auch durch die Steigerung des Tragekomforts erreichen.
Otoplastiken haben sich, was den Gehörschutz betrifft, in den vergangenen Jahren als komfortable Alternative zu den herkömmlichen Gehörschützern erwiesen. Basis der von sonus entwickelten Otoplastiken »sonus AS« und »sonus AS+« ist ein unverrottbarer Absorptionsfilter, der genau auf die Größe der Hohlschale abgestimmt ist. So wird eine ausreichende Dämmleistung gewährleistet - unabhängig von der wechselnden Lautstärke der Umgebung.
Bei sonus ist neben der technischen Perfektion auch die nachhaltige Betreuung der Kunden Programm. Die individuelle Anpassung der Otoplastiken durch hoch qualifizierte Mitarbeiter wird von kompetenter Aufklärung begleitet. So leistet das Unternehmen einen qualifizierten Beitrag zum betrieblichen Gesundheitsschutz und bietet Betrieben beim Betreten dieses sicherheitstechnischen Neulandes nachhaltig wirksame Hilfestellung. top
|